Klassische Marketing-E-Mails verfolgen oft kurzfristige Ziele. Sie lösen zum Beispiel automatisch Nachrichten aus, wenn Kund:innen bestimmte Aktionen wie einen abgebrochenen Warenkorb durchführen. Newsletter dagegen bieten mehr Möglichkeiten: Du kannst sie nutzen, um Informationen zu teilen, deine eigene Perspektive zu zeigen und langfristige Beziehungen aufzubauen.
Entdecke die Vorteile von Newslettern, lasse dich von herausragenden Newsletter-Beispielen inspirieren und lerne, wie du deine Abonnent:innen mit deinem eigenen Newsletter begeisterst.
Vorteile von Newslettern für E-Commerce-Unternehmen
Ein Newsletter ist ein hervorragendes Tool, um eine Online-Community rund um deine Marke aufzubauen. Newsletter ermöglichen es dir, organisch mit deinem Publikum zu interagieren, da du keine Verkaufsargumente für einzelne Produkte präsentierst.
Auf Newsletter ausgerichtete Plattformen wie Substack erlauben es Leser:innen sogar, Kommentare zu hinterlassen, sodass Abonnent:innen untereinander, aber vor allem mit deiner Marke in Kontakt treten können. In Substack-Newslettern kannst du deine Produkte allerdings nicht direkt bewerben oder etwas verkaufen und auch die Analysemöglichkeiten sind begrenzt.
Ein Newsletter kann dir bei Folgendem helfen:
Präsentiere deine Markenwerte
Newsletter-Inhalte wie Ankündigungen für Kooperationen, Videos hinter den Kulissen und Updates zu Community-Initiativen können den Wert deiner Marke illustrieren und Kundenbeziehungen stärken. Du kannst auch Thought-Leadership-Beiträge oder Interviews mit Mitarbeiter:innen teilen.
Wenn du ein nachhaltiges E-Commerce-Unternehmen für Kleidung betreibst, kannst du deinen monatlichen Newsletter nutzen, um Einblicke in deine CO₂-neutrale Lieferkette zu geben, Tipps zur Reduzierung von Kleidungsabfällen zu teilen oder z. B. auch Fotos vom Aufräumtag deines Teams im Park zu zeigen.
Baue Kundenbeziehungen auf und pflege sie
„Du investierst viel Mühe, um Menschen auf deine Website zu bringen", sagt Desirae Odjick, Product Marketing Lead bei Shopify. „Wenn 100 Personen deine Website besuchen und zwei bis fünf davon etwas kaufen, ist das eine wirklich gute Conversion Rate. Dennoch verlassen dann 95 Personen oder gar mehr deinen Shop, ohne etwas zu tun."
Mit Newsletter-Abonnent:innen erreichst du eine wertvolle Gruppe potenzieller Kund:innen. „Wenn du drei bis fünf dieser Personen, die bisher nicht kaufbereit waren, dazu bringen kannst, dir ihre E-Mail-Adresse zu geben, sind das drei bis fünf weitere Personen, die du jetzt erreichst."
Newsletter halten dein Unternehmen auch bei bestehenden Kund:innen präsent und helfen dir, sie zu Wiederholungskäufer:innen zu machen.
Präsentiere die menschliche Seite deiner Marke
Das Teilen von Geschichten über dein Unternehmen sowie die Menschen dahinter fördert emotionale Verbindungen zu deiner Marke.
Unternehmensgründer:innen sollten darüber nachdenken, vereinzelt personalisierte Newsletter in ihrer eigenen Stimme zu versenden. Cap Beauty-Gründerin Kerrilynn Palmer macht das z. B. in ihrer Rubrik „Kerrilynn’s Picks“, die sie aus der Ich-Perspektive verfasst.

Du kannst auch Teammitglieder, externe Expert:innen und Kooperationspartner:innen einbinden, um ihre Perspektiven zu teilen, denn diese Art Autor:innen sorgt für mehr Glaubwürdigkeit.
Viele erfolgreiche Newsletter enthalten Vorschauen auf Inhalte im Newsletter selbst und bieten dann „Weiterlesen"-Links, die Abonnent:innen zum Blog oder zur E-Commerce-Website deines Unternehmens leiten. Je nach den Bedürfnissen deines Publikums kannst du deine Unternehmensethik durch längere Artikel, Fotoreportagen oder Videos vermitteln.
Arten von Newslettern und passende Newsletter-Beispiele
Welche Art von Newsletter am besten zu deinem Unternehmen passt, hängt von deinen Zielen und den Bedürfnissen deiner Abonnent:innen ab. Hier sind einige Arten von Newslettern, die du in Betracht ziehen kannst:
Interessenspezifisch
Wenn dein kleines Unternehmen eine Nischen-Community bedient, z. B. Bastler:innen oder Feinschmecker:innen, geht das Interesse deiner Abonnent:innen an deinem Thema wahrscheinlich über ihr Interesse an deiner Marke hinaus.
Komm ihren Interessen entgegen, indem du Newsletter mit Branchennachrichten, DIY-Geschichten oder exklusiven Rezepten veröffentlichst.
Dribbble ist eine Plattform, die Unternehmen an freiberufliche Designer:innen koppelt. Ihr Branding-spezifischer Newsletter richtet sich an Marketing- und Werbefachleute. Sie nutzen ihn, um Auszüge aus Dribbles Top-Blog-Artikeln über Best Practices und innovative Strategien sowie Branchenupdates aus dem gesamten Web zu lesen.

Lifestyle
Ein Fokus auf Ästhetik kann deinen Newsletter zu einem hochwertigen, künstlerischen Produkt machen, das deine visuelle Markenidentität illustriert. Lifestyle-Newsletter zeichnen sich durch starke Fotografie, Illustrationen oder attraktives Grafikdesign aus, sodass du eine:n vertrauenswürdige:n Designer:in im Team oder auf Vertragsbasis benötigst, um diese Art von Newsletter zu produzieren.
Der Desert Dispatch von Wonder Valley ist ein visuell beeindruckender Lifestyle-Newsletter. Der Newsletter des kalifornischen Unternehmens für Olivenöl enthält Wettervorhersagen und Veranstaltungsübersichten für die Joshua-Tree-Region – eine Anspielung auf analoge Newsletter der Vergangenheit. Die Newsletter-Designs unterstreichen die vintage-inspirierte Wüstenoptik der Marke und heben zudem ihre Verbindung zu einem besonderen Ort hervor.

Zusammenstellung von Produkten
Zusammenstellungen von Produkten wie Wunschlisten, Geschenkeführern oder Lieblingslisten vermitteln Abonnent:innen einen Einblick in ein erstrebenswertes Leben. Von Mitarbeiter:innen kuratierte Zusammenstellungen sind besonders effektiv für geschmacksbildende Marken. Ein Beispiel dafür sind die „Was unsere Redakteur:innen tragen“-Artikel in Magazinen wie der Vogue. Auch Influencer:innen und Markenvertreter:innen können zu solchen Zusammenstellungen beitragen.
Hier ist ein Beispiel für eine Produktzusammenstellung für Geschenkeführer von CAP Beauty, die eine breite Auswahl an Produkten von vier Kreativen zeigt. Beachte, dass die Marke die Anzahl ihrer eigenen Produkte in ihrer Zusammenstellung begrenzt: Du verlierst an Authentizität, wenn du zu viele deiner eigenen Produkte einbeziehst.

Du kannst deine kuratierten Zusammenstellungen auch über klassische Konsumgüter hinaus gestalten. Schau dir dieses Beispiel der Beauty-Marke Saie an, das Empfehlungen von Mitarbeiter:innen zu Inhalten über Essen, Bücher, Fernsehen und Aktivitäten enthält. Saie veröffentlicht seinen „Trending at HQ"-Newsletter auf Substack, wo das Unternehmen Inhalte von Produktvorstellungen bis hin zu Interviews publiziert.

Ratgeber-Newsletter
Ratgeber-Newsletter bieten eine hervorragende Option, dein Fachwissen zu teilen und deine Abonnent:innen dazu zu bringen, deine Marke in einem größeren, aber zusammenhängenden Kontext zu betrachten. Zum Beispiel präsentiert dieser Restaurantführer vom Geschirrhersteller Gohar World den Leser:innen eine Übersicht über die besten Restaurants in Barcelona (Spanien).
Gohar World ist kein Reiseunternehmen, aber Restaurantempfehlungen zu geben, macht für eine Geschirrmarke absolut Sinn, besonders da Gründerin Laila Gohar ihre Reisen oft auch auf ihrem persönlichen Instagram-Account teilt.

Ratgeber können eine großartige Möglichkeit sein, potenzielle Kund:innen zu motivieren, sich für deine E-Mails anzumelden, da sie wissen, dass hilfreiche, umsetzbare Inhalte auf sie warten.
Blog-Roundups als Newsletter
Du kannst Artikel aus dem Blog deines Unternehmens zu Newslettern zusammenstellen, die wie kleine E-Mail-Magazine funktionieren. Um Traffic auf deine Website zu lenken, solltest du Blog-Beiträge in der Vorschau zeigen, anstatt sie vollständig in deiner E-Mail zu veröffentlichen. Dies animiert neugierige Abonnent:innen dazu, zu deinem Blog zu navigieren, um die vollständige Geschichte zu erfahren.
Blog-Roundups als Newsletter ermöglichen es dir, Inhalte wiederzuverwenden, was dir beim Verfassen von Newslettern Zeit erspart. Plane Blog-Inhalte und Newsletter am besten gleichzeitig, sodass beides aufeinander abgestimmt ist. Du könntest beispielsweise Blog-Beiträge mit wirkungsvollen Bildern erstellen, von denen du weißt, dass sie das Interesse der Leser:innen auch in einer E-Mail wecken werden. Während du deinen Newsletter erstellst, könntest du Blog-Beiträge berücksichtigen, die sich bereits als besonders beliebt erwiesen haben.
Dieser Newsletter vom Unternehmen Graza, das Olivenöl produziert, besteht hauptsächlich aus Bildern mit Links zum Blog der Marke. Die Erstellung eines solchen Newsletters beinhaltet, vorhandene und gut zusammenpassende Inhalte zu kuratieren. Ein Beispiel dafür ist die Kombination aus einem Suppenrezept und dem „Was ich an einem Tag esse“-Tagebuch des Komikers John Higgins. Die Kombination von etwas Praktischem (einem Rezept) mit lustigem Food-Content harmoniert perfekt mit Grazas verspieltem Branding.

Die Kreativagentur Italy Segreta veröffentlicht ihr Online-Magazin als thematische Newsletter-„Ausgaben". Eine Einleitung, Visuals und kurze Teaser verleiten die Leser:innen dazu, auf den vollständigen Artikel zu klicken.

Thematisch
Thematische Newsletter funktionieren besonders gut für Unternehmen mit engagierten Anhänger:innen. Du benötigst Leser:innen, die bereit sind, dir zuzuhören, auch wenn die Inhalte nicht unmittelbar für sie relevant sind. Gründer:innen von Unternehmen mit öffentlicher Präsenz können diese Art des Newsletters auch als „Notizen der Gründer:innen“ gestalten.
Schau dir dieses Beispiel der Wohnaccessoires-Marke Dusen Dusen an: Das Unternehmen widmete diesen Newsletter dem Thema „Suppe“ und stellte drei Rezepte vor. Zusätzlich gab es Produktwerbung für Artikel, die diesem Thema nahe standen, wie Schüsseln und sogar einen Wäschekorb für suppenbefleckte Kleidung.

Dieser Newsletter des Bastelgeschäfts Brooklyn General Store ist Eichhörnchen gewidmet und bietet einen faktenbasierten Einleitungstext, gefolgt von einer Auswahl an Strickmustern und Produkten, die sich mit dem Thema „Eichhörnchen” beschäftigen. Und es funktioniert, weil die Ladenbesitzer:innen Eichhörnchen wirklich lieben: „Wir haben eine Gruppe handgestrickter Eichhörnchen, die stets die Aufmerksamkeit der Besucher:innen auf sich ziehen”, schreiben sie.
Ein thematischer Newsletter des Brooklyn General Store erweckt den Charme des physischen Ladens auch für E-Commerce-Kund:innen zum Leben.

So erstellst du einen erfolgreichen Newsletter
Folge diesen Schritten, wenn du einen E-Mail-Newsletter erstellen möchtest, der heraussticht.
1. Wähle die richtige Plattform
Viele Plattformen können dir helfen, Newsletter zu erstellen und zu versenden. Shopify Messaging ist eine besonders gute Option für E-Commerce-Unternehmen, weil du damit deinen Newsletter einfach an bestimmte Kundensegmente senden kannst.
Ein Unternehmen, das abgefülltes Shampoo und DIY-Shampoo-Herstellungssets anbietet, spricht wahrscheinlich zwei verschiedene Zielgruppen an. Jede Gruppe interessiert sich für andere Inhalte. Kund:innen, die die DIY-Sets gekauft haben, würden sich wahrscheinlich über einen Newsletter freuen mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Herstellung des Shampoos. Diejenigen, die fertiges Shampoo gekauft haben, wahrscheinlich nicht.
Du kannst deinen Newsletter aber auch auf einer Website wie Substack veröffentlichen, die darauf ausgelegt ist, hochwertige redaktionelle Inhalte anstelle von offensichtlichem Marketingmaterial zu hosten. Immer mehr Marken veröffentlichen Newsletter auf Substack, erklärt Social-Media-Beraterin Rachel Karten in ihrem Blog Link in Bio (Link auf Englisch).
Damit Leser:innen deinen Newsletter erhalten, müssen sie sich auf der Substack-Website anmelden. Die Inhalte kommen dann von einer Substack-E-Mail-Adresse und nicht von der Adresse, die du sonst für dein Marketing nutzt.
Diese Trennung kann Leser:innen dabei helfen, deinen Newsletter als wertvolles Produkt und nicht als Marketing-Tool zu betrachten. Du kannst sogar ganz auf das Branding verzichten und einen von Gründer:innen geleiteten Newsletter wie Charlotte Palermino, die Gründerin der Hautpflegemarke Dieux, veröffentlichen.
Beachte jedoch, dass du auf Personalisierung und Automatisierung verzichtest. Substack kann dir daher möglicherweise nicht helfen, kurzfristige Verkaufsziele zu erreichen. „Unternehmen können dank personalisierter E-Mail-Flows Millionen von Euro pro Monat verdienen. Ein Substack-Newsletter wird damit nie konkurrieren können. Das liegt daran, dass Substack kein E-Mail-Marketing-Tool ist, sondern ein Community-Tool", erklärt Rachel.
Die Plattform verfügt über einen Kommentarbereich, der es Leser:innen ermöglicht, direkt miteinander und mit deiner Marke zu interagieren. Du solltest also in Erwägung ziehen, eine:n Community- oder Content-Manager:in einzusetzen, um sicherzustellen, dass die Kommentare respektvoll bleiben.
2. Wähle ein Design
Um die Branding-Konsistenz über alle Kanäle hinweg aufrechtzuerhalten, sollte dein Newsletter-Design deine Markenidentität widerspiegeln. Berücksichtige deine Marken-Assets (visuelle Elemente wie Typografie, Logo und Farbpalette) und integriere sie in dein Newsletter-Design.
Mach dir keine Sorgen, wenn du kein Webdesign-Profi bist. Viele Plattformen, darunter Shopify Messaging, bieten Newsletter-Vorlagen, die du leicht an deine Markenidentität anpassen kannst.
3. Lege eine Frequenz fest
Wenn du überlegst, wie oft du deine E-Mail-Newsletter verschicken solltest, achte auf die richtige Balance. Bleibe in den Köpfen deiner Abonnent:innen präsent, ohne sie mit zu vielen Inhalten zu überfordern. Dies ist besonders wichtig, wenn du auch andere E-Mail-Kampagnen versendest (wie personalisierte Produktempfehlungen oder Erinnerungen über abgebrochene Warenkörbe) als Teil deiner digitalen Marketingstrategie.
Um das Engagement zu maximieren, empfiehlt es sich, ungefähr einen Newsletter pro Woche zu versenden. Laut dem Inxmail E‑Mail‑Marketing‑Benchmark liegt die durchschnittliche Versandfrequenz deutscher Newsletter bei etwa 4 Mailings pro Monat mit einer Öffnungsrate von 24 %, sodass diese Frequenz den höchsten Wert verspricht.
Konsistenz ist der Schlüssel. Wähle eine Frequenz, die sich machbar anfühlt. Leser:innen werden erwarten, dass dein Newsletter an einem bestimmten Tag in ihrem Posteingang erscheint. Dieses unausgesprochene Versprechen einzuhalten, kann dir helfen, Vertrauen bei deinen Abonnent:innen aufzubauen und zu erhalten.
4. Vermarkte deinen Newsletter
Sorge dafür, dass deine potenziellen Kund:innen wissen, dass es deinen Newsletter gibt, und mach die Anmeldung so einfach wie möglich.
„Lege eine Landingpage für die Newsletter-Anmeldung an und verweise regelmäßig darauf", sagt Desirae Odjick, die sowohl an Shopify Messaging als auch an Shopify Forms arbeitet, mit denen du Leads erfassen und deine E-Mail-Liste aufbauen kannst.
Deine Social-Media-Bios sind ein großartiger Ort, um dein Newsletter-Anmeldeformular zu verlinken. „Das ist eine der einfachsten Möglichkeiten mit minimalem Aufwand, um Interessierte zum nächsten Schritt zu führen. Sie können sich so direkt von den anderen Orten aus anmelden, an denen sie von dir hören", erläutert Desirae.
Denke daran, Kund:innen immer einen Anreiz zu bieten, sich für deine E-Mails anzumelden – sei es durch einen Willkommensrabatt oder exklusive Vorteile wie frühen Zugang zu Produktveröffentlichungen oder Premium-Inhalten.
5. Erstelle relevante und qualitativ hochwertige Inhalte
Damit deine Newsletter sich von anderen Marketing-E-Mails unterscheiden, kombiniere deine Produktwerbung mit spannenden Inhalten. Diese Inhalte sollten für Leser:innen interessant und wertvoll sein, auch wenn sie noch keines deiner Produkte gekauft haben. Praktische Ratgeber oder ein recherchierter Artikel können deinen Abonnent:innen einen klaren Mehrwert bieten.
Stelle sicher, dass es für deine Leser:innen einfach ist, die Inhalte zu konsumieren: Verfasse deinen E-Mail-Text klar verständlich prägnant und lockere ihn mit Bildern auf. Alles ist möglich: von ausführlichen Geschichten über die Anfänge deiner Marke über Videointerviews mit Mitarbeiter:innen bis hin zu Tutorials, die zeigen, wie dein Produkt funktioniert.
6. Formuliere eine überzeugende Betreffzeile und einen Preheader
Schreibe eine Betreffzeile, die kurz, einprägsam und mit deiner Markenstimme matcht. Um die Öffnungsraten zu maximieren, solltest du sie unter 70 Zeichen halten. Vielleicht möchtest du mit Großbuchstaben oder Formulierungen wie „Jetzt handeln“ auffallen. Das kann jedoch Spam-Filter aktivieren und die Zustellbarkeit deiner E-Mails verschlechtern. Besser sind Betreffzeilen, die klar und zugleich spannend sind.
Vergiss nicht den Preheader, den kurzen Text neben der Betreffzeile im Posteingang. E-Mails mit Preheadern werden in der Regel deutlich öfter geöffnet als solche ohne.
7. Integriere CTAs
Füge einen klaren CTA ein, der deine Leser:innen zu den nächsten Schritten leitet. Dieser CTA kann je nach Ziel und Inhalt deines Newsletters unterschiedlich formuliert sein.
Angenommen, du betreibst eine nachhaltige Sockenmarke und versendest einen Newsletter, der die umweltfreundlichen Beschaffungspraktiken hinter deiner neuen Sockenkollektion erklärt. Du möchtest den Verkauf deiner neuen Kollektion fördern und gleichzeitig Markenvertrauen aufbauen.
In diesem Szenario könntest du zwei CTAs einbeziehen: einen, um Leser:innen zu deiner Webseite zu leiten, auf der sie mehr über die Partnerschaften deiner Marke mit ethischen Anbauer:innen und Hersteller:innen erfahren können, und einen anderen, um Leser:innen zu deiner Webseite zu leiten, auf der sie deine neuen Baumwollsocken kaufen können.
8. Mobile Nutzung
Du schreibst deine Newsletter vielleicht auf deinem Arbeitscomputer, aber deine Leser:innen werden ihn wahrscheinlich auf ihren Smartphones öffnen. Mobile Geräte machen mehr als die Hälfte des gesamten Web-Traffics aus und zwischen 50 und 60 % aller E-Mails werden über mobile Geräte geöffnet. Stelle sicher, dass dein Newsletter auf verschiedenen Geräten und mit verschiedenen Anzeigeoptionen wie dem Dark Mode gut aussieht, der aufgrund seiner Fähigkeit, die Augenbelastung zu reduzieren, zunehmend beliebt geworden ist.
Um die mobile Optimierung sicherzustellen, solltest du eine responsive E-Mail-Vorlage verwenden, die sich an mehrere Bildschirmgrößen anpasst. Du könntest auch erwägen, Text mit Bildern aufzulockern und kleinere Bilder zu verwenden, um sicherzustellen, dass Smartphone-Betrachter:innen sie in ihrer Gesamtheit sehen. Bevor du deinen Newsletter verschickst, prüfe in der Vorschau, wie er auf Mobilgeräten im Vergleich zum Desktop aussieht.
Häufig gestellte Fragen – Newsletter-Beispiele
Was solltest du in deinen ersten Newsletter aufnehmen?
Dein erster Newsletter sollte eine Willkommens- oder Dankesnotiz enthalten. Erkläre neuen Abonnent:innen, was sie in deinem Newsletter erwartet, also z. B., um welche Inhalte es geht und wie häufig sie E-Mails erhalten. Und falls du einen Anmeldebonus wie einen Rabatt anbietest, zeige gleich, wie er eingelöst werden kann.
Was sind 6 Elemente eines effektiven Newsletters?
Sechs Elemente, die deinem Newsletter helfen können, hervorzustechen, sind:
1. Eine definierte Zielgruppe
2. Eine klare Betreffzeile
3. Ein fesselnder Preheader
4. Ein einfaches und schönes Newsletter-Design
5. Informative Inhalte
6. Einen Call-to-Action
Welche häufigen Fehler solltest du beim Schreiben deines Newsletters vermeiden?
Häufige Fehler, die du beim Schreiben deines Newsletters vermeiden solltest, sind:
- Keine klare Zielgruppe zu definieren
- Schlechtes E-Mail-Design
- Newsletter zu häufig oder zu selten zu versenden
- Keine überzeugenden Betreffzeilen zu schreiben
- Inhalte einzubeziehen, die Leser:innen keinen Mehrwert bieten
- Keinen Call-to-Action (CTA) zu integrieren





